Gemeinschaftspraxis Strathmann ang. Dr. T. Brinkmann ang. U.Hanekamp ang. Dr. J. Schmitke ang. A. Wickenbrock
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Impfstoffe gegen Corona

Impfstoffe von Biontec/Pfizer und Moderna

 

Hier wird ein neues Wirkprinzip benutzt. Bei diesen Impfstoffen wird eine Bauanleitung für ein Viruseiweiß (kein komplettes Virus) in den Oberarm gespritzt. Diese Bauanleitung nennt man mRNA. Der Körper baut dann das für sich alleine harmlose Viruseiweiß. Da er keine Verwendung dafür hat, wird es schnell wieder "verschrottet". Die Zellen präsentieren aber alle verschrotteten Eiweiße dem Immunsystem. Dieses kann so virusinfizierte Zellen oder Krebszellen erkennen und beseitigen. So kann das Immunsystem also das Coronaeiweiß kennen und bekämpfen lernen. Wenn das Virus selbst später in den Körper eindringen sollte, kann das trainierte Immunsystem es schneller beseitigen. Hier scheint eine Überaktivierung des Immunsystems vor allem bei jungen Männern in sehr seltenen Fällen zu Herzmuskelentzündungen führen zu können. Die Zweitimpfung soll nach 3-6 Wochen (Biontech/Pfizer) bzw. 4-6 Wochen (Moderna) erfolgen. Der Impfstoff von Moderna ist in den Praxen noch nicht verfügbar.

 

Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson

 

Diese Impfstoffe nutzen ein bekanntes Wirkprinzip in neuer Form: Einige Eigenschaften des Coronavirus werden auf ein harmloses und nicht mehr vermehrungsfähiges Virus übertragen. Wenn das Immunsystem dann die Infektion mit diesem harmlosen Virus bekämpft, baut es auch gleichzeitig Abwehrstoffe gegen Corona auf. So werden dann Coronaviren quasi aufgrund einer Verwechslung mit dem Impfvirus vom Immunsystem bekämpft.

Eine Überaktivierung des Immunsystems durch diese Impfstoffe kann in sehr seltenen Fällen vor allem bei jungen Frauen Thrombosen (Blutgerinsel) in den Venen im Gehirn auslösen. Nach dem aktuellen Stand ist der Nutzen der Impfung noch immer wesentlich größer als der Schaden. Daher ist der Astra-Zeneca Impfstoff in Europa ab 18 Jahren weiterhin zugelassen. Das RKI empfiehlt ihn derzeit uneingeschränkt für über 60 jährige und nach Abwägung im Einzelfall auch für Jüngere. Diese Impfung ist auch bei diesen sinnvoll, sofern keine besonders starke Neigung zur Thrombosebildung vorliegt. Die Zweitimpfung kann bei AstraZeneca nach 4-12 Wochen erfolgen. Die Impfwirkung ist bei einer späten Zweitimpfung deutlich besser, so dass wir diese nach10-12 Wochen empfehlen. Allerdings scheint hier die Kombinationsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech für die Zweitimpfung sogar besser zu wirken als die die zweimalige Astra-Impfung und kann bereits nach 4 Wochen mit gutem Erfolg gegeben werden.

Auch bei dem Impfstoff von Johnson und Johnson sind Hirnvenenthrombosen beschrieben, diese aber noch seltener als bei AstraZeneca aufgetreten. Die Empfehlung der Stiko ist mit der für AstraZeneca identisch. Ein Vorteil ist die nur einmal erforderliche Gabe, ein Nachteil die etwas schwächere Wirkung. Für Menschen ohne ein erhöhtes Risiko für einen schweren Coronaverlauf und ohne erhöhtes Thromboserisiko ist dieser Impfstoff eine gute Alternative, da hier schnell ein vollständiger Schutz z.B. für geplante Reisen gegeben ist.

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