Gemeinschaftspraxis Strathmann ang. Dr. T. Brinkmann ang. U.Hanekamp ang. Dr. J. Schmitke ang. A. Wickenbrock
Gemeinschaftspraxis  Strathmannang. Dr. T. Brinkmannang. U.Hanekampang. Dr. J. Schmitkeang. A. Wickenbrock  

Impfstoffe gegen Corona

Wie funktioniert eine Impfung?

 

Bei allen Impfstoffen ist das Grundprinzip gleich. Dem Immunsystem werden abgeschwächte, sehr ähnliche oder tote Krankheitserreger bzw. deren Einzelteile präsentiert. Der Körper regiert mit einer Entzündung und baut Abwehrstoffe auf. Etwas Erschöpfung, Muskelkater, Temperaturerhöhung nach einer Impfung sind normale Folgen dieser Entzündung. Da die Entzündung bei den meisten Impfungen schwächer als bei einem echten Infekt ausfällt, werden Impfungen oft wiederholt, damit eine ausreichend starke Immunreaktion erreicht wird. Bei den derzeit zugelassenen Coronaimpfstoffen sind daher zwei Spritzen erforderlich. 

 

Bin ich dann zu völlig geschützt? 

 

Der Impfstoff selbst wird schnell wieder abgebaut, was jedoch bleibt, ist ein trainiertes Immunsystem. Nicht jeder reagiert aber auf Training gleich, und das Immunsystem eines 20jährigen dürfte mehr Abwehrstoffe aufbauen als das eines 90jährigen. Daher bieten Impfungen auch keinen hunderprozentigen Schutz, können das Risiko aber erheblich reduzieren.  Ein Schutz von 95% bedeutet zum Beispiel, dass statt vorher 20 Personen nur noch eine Person erkrankt.

 

Muss ich noch Hygienemaßnahmen einhalten, wenn ich geimpft bin?

 

Ja, denn Ihr eigenes Risiko, krank zu werden, ist reduziert, aber nicht Null. Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt: Die Viren prallen nicht an Ihnen ab, Ihr trainiertes Immunsystem kann sie nur schneller wieder aus dem Körper herausschmeißen. In dieser Zeit können Sie aber noch für andere ansteckend sein.

 

Sollte ich mich impfen lassen, obwohl ich bereits Corona hatte?

 

Ja, aber mit einigen Monaten Abstand. Leider kann man mehrfach an Corona erkranken, so dass die Impfung einen zusätzlichen Schutz bietet. Direkt nach einer Infektion ist aber noch von einem guten Schutz auszugehen, so dass Sie bei knappem Impfstoff anderen den Vortritt lassen können. Zudem könnte Ihr Immunsystem, das sich ja gerade mit dem Virus auseinandergesetzt hat, auf den Impfstoff mit einer übertrieben heftigen Entzündung reagieren.

Impfstoffe von Biontec/Pfizer und Moderna

 

Hier wird ein neues Wirkprinzip benutzt. Bei diesen Impfstoffen wird eine Bauanleitung für ein Viruseiweiß (kein komplettes Virus) in den Oberarm gespritzt. Diese Bauanleitung nennt man mRNA. Der Körper baut dann das für sich alleine harmlose Viruseiweiß. Da er keine Verwendung dafür hat, wird es schnell wieder "verschrottet". Die Zellen präsentieren aber alle verschrotteten Eiweiße dem Immunsystem. Dieses kann so virusinfizierte Zellen oder Krebszellen erkennen und beseitigen. So kann das Immunsystem also das Coronaeiweiß kennen und bekämpfen lernen. Wenn das Virus selbst später in den Körper eindringen sollte, kann das trainierte Immunsystem es schneller beseitigen.

 

Impfstoff AstraZeneca

 

Dieser Impfstoff nutzt ein seit Jahrzehten bekannte Wirkprinzip: Einige Eigenschaften des Coronavirus werden auf ein harmloses Virus übertragen. Wenn das Immunsystem dann die Infektion mit diesem harmlosen Virus bekämpft, baut es auch gleichzeitig Abwehrstoffe gegen Corona auf. So werden dann Coronaviren quasi aufgrund einer Verwechslung mit dem Impfvirus vom Immunsystem mitbekämpft.

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